Luftschlosspiraten e.V.

Selbsthilfegruppe für Eltern

von Kindern

mit AD(H)S und/oder Autismus

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für die Zukunft unserer Kinder!

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Ich bin Tamara Kosa (32), Mutter eines Sohnes. Mein Sohn, Aljoscha, ist 10 Jahre alt. 

Anfang 2014 bekamen wir die Diagnose Adhs, später folgten weitere Diagnosen wie emotionale Störung,

seelische Behinderung... -Adhs kommt bekanntlich selten allein-

Er wurde Ende 2007 als gesundes Kind geboren. War ein immer fröhliches Baby und Kleinkind, hat viel gelächelt und selten geweint. Er konnte zwar nie still liegen oder sitzen, war eben ein "Wibbelstetz". 

Ein aufgewecktes Kerlchen, der motorisch sehr fit war, ist recht früh gelaufen, hat sich gut entwickelt. 

Auffällig war jedoch, dass er seine emotionen überhaupt nicht steuern konnte. Er hatte weder risikoeinschätzung noch eine Frustrationstoleranz und seine Schmerztoleranz war wegen fehlender Körperwahrnehmung extrem hoch. Auch der Umgang mit anderen Kindern war auffällig. 

 

Damit ich meine Ausbildung beenden konnte, in der ich mich befand, als ich meinen Sohn bekam, ging er bereits mit knapp 9 Monaten in die Kita. Dort waren auch ein paar Dinge auffällig. 

Daher waren wir im Kinderneurologischen Zentrum in Bonn, als er 2 Jahre alt war zur Diagnostik. 

Sie bestätigten, dass er auffälligkeiten hat, sagten aber, er sei noch zu jung um eine entgültige Diagnose zu stellen. 

Er profitiere von klaren Strukturen und konsequenter Erziehung. 

Dennoch lies mich das Thema nicht los. Ich recherchierte im Internet, sties auf Adhs und las viel darüber im Netz und in Büchern. 

Seine Troztphasen waren wesentlich heftiger, als ich es von meinem Patenkind, und Großkousin/en und anderen Kindern (als ich als Springer in Kitas gearbeitet hatte) kannte. Sie schienen auch wesentlich länger zu dauern. Seine Wutanfälle wurden verbal sehr extrem, und auch körperlich. Scheinbar machte er "aus jeder Mücke einen Elefanten". Alles, was nicht so lief, wie er es gern hätte war Anlass "auszuflippen".

Zu Hause war dies ebenso, wie in der Kita. 

 

Deshalb ging ich noch mal damit zum Kinderarzt. Dieser meinte: "Ach, er ist halt ein Junge"

Wir bekamen aber eine Überweisung ins Frühförderzentrum Niederkassel als er vier Jahre alt war. Dort bekam er Ergotherapie, Logopädie, eine Heilerzieherin (die in die Kita kam) und sporadisch Termine beim Psychologen. Hier hieß es auch zum ersten Mal, es könnte in Richtung ADHS gehen. 

Wir bekamen dann eine Überweisung zum Sozialpädiatrischen Zentrum Sankt Augustin. Nachdem wir Monate auf einen Termine warteten, bekamen wir eine Diagnostik. Hier wurde die Hyperkinetische Störung( Adhs) und noch ein paar andere Diagnosen gestellt. 

Wir waren auf Anraten des Psychologen drei Wochen in der Mutter-Kind-Station der Kinder-und Jugendpsychatrie Uniklinik Köln, die auf adhs spezialisiert sind. 

Mein Sohn wurde auf Medikamente eingestellt, die zunächst auch halfen. Die Therapien des Frühförderzentrums schlugen besser an, da er seitdem zugänglicher für die Tehrapien waren. 

Die kita hat uns wirklich sehr unterstützt und versucht zu helfen wo sie kann. War mit bei Gesprächen, ermöglichte die Heilerziehung und Einzelintegration und war im engen Austausch mit mir. 

 

Er wurde in eine Förderschule in Sieglar eingeschult, da er mit einer großen Anzahl an Kindern, die es in einer Regelschule gab, überfordert war. Anfangs hatte er einen guten Start in dieser Schule, doch schnell wurde diese Schule zu einem Spießrutenlauf. Sein Verhalten wurde immer schlimmer, er lernte dort massive Schimpfworte, seine Unruhe und Wutanfälle wurden schlimmer. 

Ich kämpfte beim Jugendamt 13 Monate darum eine Familienhilfe zu bekommen, da ich nicht mehr weiter wusste. 

Das laugte mich zusätzlich aus. Privat hatte ich noch in anderen Bereichen Stress, weshalb ich eine Depression, Schlaf- und Essstörung entwickelte. Auch bei mir wurde Adhs festgestellt, was es nicht einfacher machte.

Nach langem Kampf mit dem Amt, teils über Beschwerde beim Jugendamtsleiter, und Bürgermeister bekamen wir endlich Hilfe vom Jugendamt. Uns wurde eine Familienhilfe zur Seite gestellt. Diese unterstützte uns zwei Jahre, war aber der Meinung, dass es kein rein pädagogisches sondern ein Psychologisches Problem sei. 

 

In der Schule wurde es immer schwieriger, was hauptsächlich mit den Strukturen dort zu tun hatte. 

Er wurde kurzbeschult, durfte nicht mehr im Taxi mitfahren, und ich musste ihn ziemlich häufig abholen. 

Ihn belastete dies alles so sehr, dass er davon sprach sich umbringen zu wollen. 

Die Schule wollte dafür sorgen, dass er in eine Pflegefamilie kommt, obwohl das Jugendamt bereits invollviert war und dies ganz anders sah. 

Da aber seine Wutausbrüche immer stärker, häufiger und körperlicher (auch anderen Erwachsenen als mir gegenüber) wurden, und er immer weniger lachte, sowie vom Tod sprach, ging Aljoscha für 3 Monate in die LVR Klinik. Am Wochenende war er immer zu Hause. Beschult wurde er auch dort. Während dieser Zeit klappte die Beschulung. Und in der Klinik ging es ihm besser. Er war wieder etwas fröhlicher und entspannter. 

 

Als er danach wieder in seine Schule musste, verschlechterete sich sein Verhalten schlagartig wieder. Er bekam auf unser drängen hin einen Schulbegleiter, obwohl die Schule dies nicht wollte.

Dennoch musste ich ihn fast täglich früher abholen, und eine beschulug war laut Schule nicht möglich. Die Schule hat ihn suspendiert und die "Aussetzung der Schulpflicht" beantragt. Wäre dies durch gegangen, dürfte ihn keine Schule mehr nehmen, da er nciht mehr Schulpflichtig sei. 

Wir versuchten mit Hilfe des Jugendamtes und der Familienhilfe sowie dem Schulbegleter Aljoscha an 11 Schulen anzumelden. Doch die Direktorin seiner alten Schule riet den Schulen davon ab ihn aufzunehmen. 

Wir versuchten dem Schulamt Druck zu machen, dass er ein Recht auf Schule hat. Er war über ein Jahr lang zu Hause. Ich versuchte selber mit ihm zu Hause Schulaufgaben zu machen, bis ich vom Jugendamt einen Schulbegleiter für zu Hause zur Seite gestellt bekam, der mit ihm Aufgaben machen sollte. 

Jetzt geht er auf die Förderschule in Mondorf. Zunächste mit Kurzbeschulung, 3 mal die Woche für 90 Min.

Mittlerweile 5 mal die Woche für 90 Min. Bis jetzt klappt es sehr gut.

Er macht seit fast einem Jahr eine Neurofeedbacktherapie. Seitdem hat er sehr gute Fortschritte gemacht. Er kann sich besser beherschen, fäng nicht mehr an ahrlos um sich zu  schlagen, sondern zieht sich aus schwierigen Situationen zurück bevor es eskaliert. Kann sich besser konzentrieren und verscuht auch mal ein Spiel zu ende zu spieln, statt das Spielbrett vom Tisch zu fegen. 

 

Es war bisher ein steiniger Weg, und dieser ist auch noch nicht beendet. Aber mit dem Hilfenetzwerk, dass wir am aufbauen sind,  fidnet er sich besser im Leben zurecht. Er ist auch wieder fröhlicher und fängt an Freunde zu finden. Er braucht weiter Unterstützung, aber ich bin zuversichtlicher.

 

Ich dachte, ich könnte mir Tipps holen, und auch mich mit anderen Austauschen. Leider gab es keine Gruppe in der Nähe. Daher dachte ich mir,  gründe ich halt eine Selbsthilfegruppe. Ich hängte Flyer auf "Selbsthilfegruppe für Eltern von Kindern mit Adhs und Asperger" und Bianca meldete sich bei mir. Wir trafen uns und taten uns zusammen.

So entstanden die Luftschlosspiraten. 

 

 

 

 

 

 

 

Tamara Kosa

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Bianca  Alionidis

Über uns

Mitbegründerin der Luftschlosspiraten

Mutter eines Autisten

Mitbegründerin der Luftschlosspiraten 

Mutter eines ADHSlers

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