Luftschlosspiraten e.V.

Selbsthilfegruppe für Eltern

von Kindern

mit AD(H)S und/oder Autismus

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Gemeinsam stark, für die Zukunft unserer Kinder

AD(H)S - Was ist das?

AD(H)S ist die Abkürzung für Aufmerksamkeits-Defizits- (Hyperaktivitäts-) Störung, auch hyperkinetische Störung (mit oppositionellen Verhaltensweisen) genannt.

 

AD(H)S ist eine neurologische Erkrankung, bei der es zu teils veränderter Informationsverarbeitung zwischen den Nervenzellen im Gehirn kommt.

 

Der Gehirnstoffwechsel funktioniert bei Adhslern anders als bei "Normalos", 

Der Austasuch und die Aufnahme bestimmter Botenstoffe (unter anderem Serotonin, Dopamin und Noradrenalin) ist davon betroffen. 

Auch die Filterung von wichtigen und unwichtigen Informationen funktioniert dadurch nicht richtig.

 

Der Unterschied zwischen ADS und ADHS liegt im Wesentlichen darin, dass bei ADHS die Hyperaktivität vorhanden ist. Bei ADS hingegen ist die motosische Unruhe kaum bis gar nicht vorhanden.

 

Wie sich AD(H)S äußert ist so vielfältig, wie die Menschen selbst. Es gibt jedoch verschiedene Kern- und Begleitsymptome

 

 

 

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Aus vereinfachter Sicht könnte man ADHS mit dem Beispiel Post erklären: 

 

Die Briefe und Pakete ( Informationen, Eindrücke, Wahrnehmungen) müssen vom Postboten (Botenstoffe) von Haus zu Haus (Nervenzellen im Gehirn) transportiert werden. 

Bei Adhslern gibt es zu wenig Postboten und zu viele Briefe, die unsortiert verteilt werden müssen.

 

 

ADHSler wurden schon als Zappelphillip, Wüterrich oder Mädchen mit den Zündhözlern,

ADSler als Hans guck in die Luft im Struppelpeter beschrieben.

Aufmerksamkeitsstörung

zum Beispiel:

- Unaufmerksamkeit

- leichte Ablenkbarkeit (durch äußere Eindrücke oder eigene Gedanken)

- nicht lange Konzentrieren können (vor allem bei uninteressanten Dingen)

- Dinge immerzu aufschieben

- oft nicht lang bei der Saceh bleiben können (Dinge werden euphorisch angefangen und nicht zu ende gebracht) 

 

Impulsivität

zum Beispiel:

- unüberlegt und vorschnell Handeln

- ins Wort fasllen

- Risikofreudig

- unüberlegtes reden 

- impulsive Wutausbrüche

 

Hyperaktivität

zum Beispiel:

- motorische oder auditive Unruhe

- zappeln

- ungeduld

- recht laut spielen und reden

- sehr schnell oder übermäßig viel reden

- unbewusst Geräusche oder Bewegungen machen

 

 

Als Begleitsymptome gelten

- schnelle Stimmungswechsel

- verminderte Gefühlskontrolle

- leichte Reizbarkeit

- Desorganisation

- verminderte Stresstoleranz

- Alltagsvergesslichkeit

- Reizoffenheit

- verminderte Körperwahrnehmung

- veränderte Wahrnehmung

- verminderter Selbstwert (als Folge)

- Dyskalkulie

- Lese-Rechtschreibschwäche

 

Es gibt aber auch positve Eigenschaften die Ad(h)sler oft haben.

- Kreativität

- Hyperfokos (extremes fokussieren und konzentrieren auf eine bestimmte Sache aus eigenem Antrieb)

- Hilfsbereitschaft

- Fürsorglichkeit

- Intelligent

- sagen was sie denken

- starkes Gerechtigkeitsempfinden

- viele tolle Ideen

- Begeisterungsfähig/Euphorisch