Luftschlosspiraten e.V.

Selbsthilfegruppe für Eltern

von Kindern

mit AD(H)S und/oder Autismus

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Gemeinsam stark

für die Zukunft unserer Kinder!

Die richtige Wahl der Kita ist schon schwer, und die Schulwahl sogar noch schwerer. 

Die Perfekte Schule oder Kita gibt es oft nicht, aber es gibt ein paar Möglichkeiten dem Kind während dieser Zeit Unterstützung zu bieten.

 

Es gibt integrative Kitas, in dem Behinderte und Nicht-Behinderte Kinder zusammen betreut und gefördert werden. 

Oft gibt es in den Kitas selber auch Logopäden. Ergotherapeuten und Heilerzieher. Leider sind diese Kitas seltener als Regelkitas und die Plätze daher begrenzt. 

Daher kann man Integrationshelfer (I-Helfer) beantragen. Diese begleiten das Kind im Kita-Alltag für eine festgelegte Stundenzahl am Tag bzw in der Woche. Dies unterstützt sowohl das Kind und die Eltern, entlastet aber auch das Kita-Personal, was mögliche Spannungen aus dem Alltag nimmt. Es gibt auch fachliche I-helfer die dies gelernt haben. Ob ein normaler oder ein fachlicher I-Helfer und ob dieser vollumfänglich oder nur Stundenweise genehmigt wird, entscheidet das zuständige Sozialamt (hier Siegburg für Ndk), bei dem man auch den Antrag stellt. 

 

 

Die Schulwahl ist ebenso kniffelig. 

Soll es eine Regel-Grundschule oder eine Förderschule sein? Und welcher Förderschwerpunkt? Und soll das Kind trotz Förderschwerpunkt auf eine Regelschule, was ja dank der Inklusion rechtlich möglich ist...

Pauschal kann dies nicht beantwortet werden. Hier kommt es auf den persönlichen Entwicklungsstand, das Sozialverhalten und die individuellen Stärken bzw. Schwierigkeiten des jeweiligen Kindes an

 

An einer Regelschule könnte die Größere Anzahl an Schülern, evtl. häufiger wechselnde Lehrpersonen, oder der evtl. höhere Leistungsdruck und wenig individuelles Eingehen auf persönliche Stärken und Schwächen eine Schwierigkeit darstellen. An Förderschulen könnte jedoch das höhere Aufkommen von Kindern mit ähnlichen Schwierigkeiten zu viel sein. Dies ist immer individuell bei dem Kind zu überlegen. 

 

Auch hier gibt es bei beiden Schulformen die Möglichkeit einen Schulbegleiter einzusetzten. Auch hier gibt es normale und fachliche Schulbegleiter. Diese können vollumfänglich in Schule und evtl in der OGS oder nur mit bestimmter Stundenzahl eingesetzt werden. 

Dies ist beim Zuständigen Jugendamt zu beantragen. Entweder über die Eltern, und die Schule muss einen Bericht dazu schreiben. Oder die Schule kann den Antrag stellen. 

Leider sehen manche Schulen diese Form der Unterstützung fürs Kind und eigentlich Entlastung für die Lehrer nicht gern in ihren Klassenräumen. Aber wenn das Kind diese benötigt, sollte man sich hier nicht entmutigen lassen. 

 

 

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Wenn das Kind eine Dyskalkulie (Rechenschwäche) und/oder Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche)hat, kann man einen Nachteilsausgleich beantragen. 

Dieser soll die erschwerten Bedingungen bei Test und Klassenarbeiten etwas ausgleichen. 

So kann es mehr Zeit für die Arbeiten geben, oder ein anderen Bewertungsschlüssel.

Je nach Ausprägung könnte auch ein Vorlesen der Aufgabenstellung oder ein mündliches Abfragen der Vokabeln oder Inhalte (z.B. in Englisch) möglich sein.

Bei einer Legasthenie sind die Schwierigkeiten in jedem Fach, sogar in Mathe bei Textaufgaben, spürbar. Hier könnten dann in anderen Fächern in Aufgaben, Aufsätzen oder ähnlichen Rechtschreibfehler nicht bewertet werden, sondern nur der Inhalt selbst. 

Der Nachteilsausgleich kann formlos bei der Schulleitung beantragt werden. In der Regel wird hierzu das Attest vom Arzt/Therapeut der die Schwäche diagnostiziert hat benötigt. Bei strittigen Fällen zwischen Schule und Eltern kann die Schulaufsichtsbehörde dazu gezogen werden.

Wird der Nachteilsausgleich genehmigt, wird dies in der Schulakte dokumentiert.